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Früherkennung

Derzeit gibt es drei unterschiedliche Untersuchungsmöglichkeiten, die zur Früherkennung von Brustkrebs beitragen:

Die meisten Tumore werden von Frauen selbst entdeckt. Entweder bei einer regelmäßigen Selbstuntersuchung oder ganz zufällig beim Duschen oder Eincremen. Jedoch gilt die Selbsterkennung nicht wirklich als Früherkennung, da ein ertastbarer Knoten in der Brust schon ein gewisses Entwicklungsstadium hinter sich hat. Daher ist die Brust-Selbstuntersuchung weniger eine Methode der Früherkennung als eher eine Methode der Selbsterkennung.



Machen Sie die Selbstuntersuchung immer zum gleichen Zeitpunkt nach der Regelblutung, da sich die Brust zu den verschiedenen Zeiten im Zyklus unterschiedlich anfühlen kann. Haben Sie keine Regelblutung mehr, so führen Sie die Untersuchung in monatlichen Abständen durch.
Sehen Sie sich Ihre Brüste vor dem Spiegel an: Hat sich die Größe oder Form geändert? Gibt es Rötungen, Ein- oder Ausbuchtungen? Haben sich die Brustwarzen verändert durch Flüssigkeitsaustritt oder Schuppenbildung? Tasten Sie sorgfältig jede Brust ab. Gibt es Stellen, die schmerzen? Fühlen Sie Knoten? Gibt es Veränderungen, die Sie bisher nicht festgestellt haben? Tasten Sie abschließend jeweils mit der gegenüberliegenden Hand die Achselhöhlen ab.
Wenn Sie Veränderungen festgestellt haben oder unsicher sind, suchen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt auf.